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  • Also einen Kommentar muss ich jetzt noch hier zurücklassen- schon allein wegen der Anzahl - ja, die ultimative Antwort....
  • iPan über Der Vorhang fällt

    Sieht so aus, dass ich doch nicht der Einzige bin, der immer mal wieder reinschaut, ob nicht doch noch was passiert. :-)
    Also dann: Frohes Neues Jahr an Alle und viel Spaß beim Spielen.
  • Ich halte die Fragen, die Frau Hornbeck aufwirft, schon für richtig und wichtig. Auch im Brettspiel sollte man vielleicht etwas mehr auf Dinge wie Rassismus und Frauenfeindlichkeit achten, weshalb ich es für äußerst fragwürdig hielt, dass ein rassistisches Machwerk wie Mombasa, wo die Generation der Enkel ihren Vorvätern zeigen kann, wie man die "Negerlein" noch erfolgreicher ausbeutet, und welches durch den "Disclaimer" im Regelbuch noch mehr in die Richtung "ja, wir wissen, dass es rassistisch ist, aber hey, ihr spielt doch eh nur Mechaniken runter" gerückt wird, auch noch eine SdJ-Empfehlung bekam.

    Ich glaube allerdings, dass Frau Hornbeck die Fragen falsch beantwortet hat. Zunächst mal zum angeblichen Rassismus:
    Die Pikten haben ja nun mal gar nichts mit nordamerikanischen Indianern zu tun. Sowohl von der Physiognomie als auch von der Bekleidung/dem Schmuck handelt es sich eindeutig um Steinzeitmenschen/Neandertaler, was auch mit ihrer Darstellung im Werk Howards übereinstimmt. Wenn Frau Hornbeck meint, das müssten ja wohl Indianer sein, weil die ja im Artwork Kriegsbemalung trügen, obwohl sie selbst erkennt, dass Kopfjagd und Physiognomie so gar nicht zum Klischee des Indianers passt, dokumentiert sie dadurch nur ein sehr ethnozentrisches Weltbild. Richtig ist, dass es in einer Erweiterung einen bösen Magier gibt, der eindeutig als Chinese charakterisiert wird. Auf der anderen Seite gibt es auch einen chinesischen Helden, genauso, wie (inkl. King-Pledge und Erweiterungen) drei schwarze, einen persischen, einen sibirischen, zwei jüdische, mehrere nord- mittel- und südeuropäische und einen mongolischen Helden. Eine derartig gemischtethnische Heldenauswahl sucht man anderswo vergebens. Auf der anderen Seite sind die "Bösen" zum größten Teil europäischer Anmutung (Wachen, Bogenschützen und Piraten) bzw. Proto-Düsseldorfer (Pikten). Bei den bösen Helden hat es auch wieder alle Ethnien vom schwarzen Hexenjäger, dem spannischen Konquistador, dem Steinzeitmagier, mitteleuropäischen Hexen, arabischen Megiern/Priestern bis zu Nordeuropäern. Rassismus sieht anders aus.
    Howard selbst mag sicherlich Rassist gewesen sein, seine Conan-Geschichten (und entsprechend auch das Spiel) sind es gerade nicht, da Howard hier die Gut-Böse-Trennlinie eben nicht zwischen Rassen sondern zwischen kulturellen Abstufungen zieht, wobei er die "barbarischen" Kulturen als positiv zeichnet (Conan; und auch die Pikten, die auf einem ähnlichen Entwicklungsstand sind, wie die Cimmerer, sind recht erfolgreich und letztendlich siegreich) während die zivilisierten Kulturen als dekadent, im innern verfault und letztlich dem Untergang geweiht beschrieben werden (die "Chinesen" die "Westeuropäer" und auch die "Afrikanischen" Reiche).

    Dann die angebliche Frauenfeindlichkeit:
    Howard selbst war sicherlich kein Frauenfeind, sondern eher eine Art Proto-Feminist. Immerhin propagierte er schon in den 20ern die berufstätige Frau und gab der Phantastik die ersten starken Frauenfiguren, wie Red Sonja, Belit, Valeria oder Dark Agnes. Zwei dieser Figuren (Valeria und Belit) finden sich auch im Spiel wieder. Und das sind auch nicht etwa schwächliche Unterstützungscharaktere sondern die rocken durchaus, wenn auch nicht ganz so wie Conan. Aber wie Sam Healey es in der Rezi des Dice Tower treffend ausdrückte: Das Spiel heißt ja auch nicht "Conans Freunde". Auf der anderen Seite ist Conan allein regelmäßig auch nicht in der Lage, die Szenarioziele zu erfüllen. Jetzt nur auf die Kampfstärke abzustellen, würde bedeuten, in der normalen Rollenspielgruppe auch alle Charaktere außer dem Krieger zu Statisten abzuwerten. Zugegeben: Es gibt insgesamt nur vier weiblich Helden zur Auswahl, wohingegen die Anzahl der männlichen erheblich höher liegt, aber dies mag einfach der Zielgruppe und dem Hintergrund geschuldet sein (und ich glaube fest, dass es noch eine Red Sonja-Erweiterung geben wird). Bleibt zum Thema Frauenfeindlichkeit eigentlich nur noch die Kleidung bzw. das Fehlen derselben. Ja, Belit hat - insofern werkgetreu - in einer Inkarnation kaum etwas an (eine Eigenschaft, die sie i.Ü. mit dem generischen Conan-Charakter teilt). Ist das Frauenfeindlichkeit? Sicherlich, wenn man der Auffassung ist, dass nackte Frauen immer Objekte sind (was von der Geisteshaltung i.Ü. derjenigen entspricht, die bei einer Vergewaltigung der Frau die Mitschuld gibt, weil sie sich ja "nuttig" angezogen und damit zum Objekt gemacht habe). Ist man jedoch der Auffassung, dass eine Frau anziehen darf, was sie möchte, insbesondere, wenn sie - wie Belit in der literarischen Vorlage - einer gewisse aggressive Sexualität fröhnt, dann hat die Kleidung für die Rolle der Frau und ihre Beurteilung als stark oder schwach keine Bedeutung. Ein Schelm i.Ü., wer Böses dabei denkt, wenn Frau Hornbeck zwar bei Belit eine Sexualisierung als feuchter Jungentraum diagnostiziert, diese bei Conan oder Shevatas geflissentlich übergeht, weil ... ja, wahrscheinlich, weil gute, emanzipierte Frauen keine feuchten Träume haben ...
  • raccoon über Der Vorhang fällt

    *lol* der Johannes, war ja klar ;)
    Nun ja, neues Jahr, alte Gewohnheiten. was soll ich sagen?
    Frohes Neues passt nicht ganz und irgendwie doch...
    Wir könnten Rätselraten starten, nach welchem Schema die Startseiten-Beiträge wandern und wann welcher Artikel wo eingeblendet wird und wer sich das aus welchem Grund ausgedacht hat und überhaupt. Auf alle Fälle ist es "faszinierend", irgendwie.
    *seufz*
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