SpieleWahnsinn 2016 in Herne - Der Freitag: 8 1/2 Spiele in 5 Stunden

Der Freitag in Herne auf dem SpieleWahnsinn ist immer etwas Besonders: Es ist der Auftakttag in eine entspannte Spieleveranstaltung. Es ist noch so leer, dass man überall ohne Wartezeiten Platz nehmen kann. Es sind überschaubare erste fünf Stunden, denn um 14:00 Uhr geht es los und um 19:00 Uhr ist dann auch schon wieder alles vorbei. Zumindest für den ersten Tag. Das ist der SpieleWahnsinn. Allerdings war es heute am Freitag fast schon ungewöhnlich gut besucht, fast schon voll. Die Zeit reichte aber trotzdem aus, um insgesamt acht und eine halbe Neuheiten kennenzulernen:


df4d19f22b99a4ef19d01ceba3d3b676aaee.pngClonk! von HUCH! & friends:  Wir sind Zwerge und in einer verfluchen Mine unterwegs, um dort unterschiedlich wertvolle Schätze abzubauen. Zu Beginn bekommen wir halb geheim eine bestimmte Schatzsorte zugelost, die Bonuspunkte einbringt. Je mehr, desto besser. Blöd nur, wenn genau diese Schatzsorte einfach nicht auftauchen will. Ebenso blöd, wenn ich mich vom Spiel und den Mitspielern gespielt fühle und die eigenen Entscheidungen eher begrenzt sind. Noch blöder, wenn man im Zug der Mitspieler nichts machen kann und so ein Zug wird immer komplett ausgeführt, bevor der Nächste dran ist.

Im Kern sammeln wir Karten aus einer gemeinsamen Auslage ein und verstauen die auf unserer Spielablage. Dabei muss die nächste Karte immer mit mindestens einer Eigenschaft zur vorab abgelegten Karte passen - also Hammer folgt auf Hammer oder rot folgt auf rot. Hat man Pech, dann passt einfach nicht viel zusammen oder es liegen nur Schätze einsammelbar bereit, die wenig oder gar keine Siegpunkte einbringen. Ein wenig kann man seine Mitspieler dann noch behindern, in dem man deren Auslage ergänzt. Also denen Drachenaugen zuschanzt. Denn wer davon am Spielende am meisten eingesammelt hat, verliert die Hälfte seiner Siegpunkte.

Was bleibt? Ein arg durchschnittliches Spiel mit wenig Einfluss, dass ich zwar nochmals mitspielen würde, aber auch nur, wenn es keine besseren Alternativen gibt. Die gibt es aber ausreichend, so dass eigentlich niemand mehr nur arg durchschnittliche Spiele braucht.

 

919dd86d03043bc3edab3179f39255eeff36.jpeTornado Ellie von HUCH! & friends: Ein Sturm am Spieltisch, der zum Tornado angewachsen ist. Reihum bedienen wir die ausliegende Karte - gleiche Tiersorte oder größere Anzahl reicht aus. Wer nicht ausspielen kann, türmt hingegen vorgegebene Kühe, Bäume oder Häuser zu einem Stapel mit Karten dazwischen. Klar, dass dieses Konstrukt mit zunehmender Höhe immer instabiler wird. Dann wird der Tornado gedreht und zwar zum nächsten Spieler. Und weiter geht es mit dem Kartenbedienen - sofern man denn kann.

Spannend wird Tornado Ellie immer dann, wenn man stapeln darf. Dann kommt Action auf. Dazwischen ist es ein eher langweiliges, weil zu gewöhnliches Kartenspiel. Allerdings wollen diese beiden Spielelemente nicht recht zusammenpassen und so schwankt das Spielgeschehen zwischen Geschicklichkeitsprobe und Langeweile. Es gibt eben weitaus bessere Kartenspiele und ebenso weitaus bessere Geschicklichkeitsspiele. Also weiter.

 

cc029de64980e32dc5333930673f8d8c0212.jpeSchmuggler von Kosmos: Wir schmuggeln süße und saure Leckereien und im Weg steht uns ein Grenzzaun. Der ist allerdings ein wenig löchrig, so dass wir mit nicht allzu großem Beutesack locker dadurch kommen. Zeitgleich kneten wir aus so genannter intelligenter Knetmasse eines von drei möglichen Schmuggelgütern in unseren Knete-Beutesack. Wenn diese Knetkugel dann noch durch den Zaun rollen kann, sollten wir nur noch sicherstellen, dass wir den größten Sack haben. Eine Waage hilft dabei, optische Gleichstände eindeutig werden zu lassen. Noch ein paar Zusatzregeln und fertig ist das Spiel.

Die Idee klingt toll und die ersten Spielrunden waren auch spaßig. Danach wiederholt sich das Geschehen aber viel zu schnell und viel zu häufig. Wir kneten eben eine Kugel, versuchen die maximal mögliche Groesse abzuschätzen, um durch die unterschiedlichen Zaunöffnungen durchzurollen und sammeln Leckereien ein. Da ist die intelligente Knete leider noch das intelligenteste am Spiel.

Der Reiz des Neuen in Form dieser besonderen Knete nutzt sich leider arg schnell ab. Übrig bleibt dann zu wenig, selbst für ein Funspiel, das vor allem von seiner Ausstattung lebt. Bleibt einzig die Hoffnung, dass uns entscheidende Regeldetails vorenthalten wurden, um uns nicht zu überfordern. Also selbst anspielen und eine eigene Meinung bilden. Zumindest die ersten 10 Minuten machen Spaß. Abbrechen könnt Ihr dann immer noch.

 

7b1b21d0a7522c5da1e47237dcc1b0f03342.jpeEye Know von Kosmos: Ein Quizspiel mit Pokerchips. Auch ohne App spielbar und da wir keine App hatten und auch nichts davon wussten, spielten wir eben rein analog am Spielbrett. Ein Quiz eben. Zumindest darf man die Kategorie wählen, in der man gerne eine Frage beantworten soll. Zusätzlich darf man bestimmen, ob man sich wahr-falsch, Multiple-Choice oder eine Frage ohne Vorgaben zutraut.

Beispiel gefällt: Da ist Tom Cruise abgebildet auf einer Karte. Erkannt und richtig benannt, also darf ich eine der drei Fragen auf der Rückseite beantworten. Ich meine, dass ich mich ausreichend gut auskenne und falsch gedacht. Wie heißt Herr Cruise mit echtem Nachnamen? Der hat einen Künstlernamen? Ok, wusste ich nicht. In welchen Kinofilmen er mitgespielt hat, welche Sekte er unterstützt und mit wem er verheiratet war und was sein größter Komplex ist, das will das Spiel hingegen nicht von mir wissen. Schade eigentlich. Somit ist mein Einsatz an Plastik-Pokerchips verloren und meine Mitspieler dürfen raten, sofern Sie es nicht eh wissen.

Unterm Strich bleibt Eye Know ohne App damit ein zu gewöhnliches Quizspiel. Kann man gut und gerne spielen, hat man hingegen andere Quizspiele von Bezzerwizzer bis Trivial Persuit braucht nicht wirklich Nachschub in Form von Eye Know. Für sich alleine gesehen allerdings ein gutes Spiel, das durchaus funktioniert. Allerdings scheitert es an dem typischen Problem aller Quizspiele: Entweder man weiß es oder eben nicht. Ist das dann noch ein Spiel?

 

6e8794e0a0fd79ca9169e2de76a1f19416b2.jpeAlles im Eimer von Kosmos: Reihum spielen wir Farbkarten aus, summiere die Werte und versuchen die Kartensumme der Mitspieler zu übertreffen. Wer das nicht kann oder taktisch nicht will, schnippst den entsprechenden Farbeimer aus seiner Eimer-Pyramide. Fallen dabei weitere Eimer herunter, dann Pech gehabt. Denn das Spiel ist vorbei, wenn die Pyramide eines Mitspielers vollständig abgebaut und weggeschippt wurde.

Da wir die Wahl der Anzahl der ausgespielten Karten haben - 1 bis 3 - und damit zusätzlich die Spielrichtung umkehren können und zudem noch vorab selbst anhand unserer Ausgangskartenhand bestimmen, wie wir unsere Eimer-Pyramide aufbauen, ist eine Menge geboten. Mehr als ich dem Spiel zugetraut habe.

Warum wir alle allerdings fast immer das obligatorische Nachziehen vergessen haben und genau das die Anleitung auch vorausgesehen hat und uns in großen und fetten Lettern vor unserer Vergesslichkeit warnt, ist eine Geschichte für sich. Zu viel Vergesslichkeit tut dem Spiel nicht gut, weil die Kartenhand immer kleiner wird und man somit im fortgeschrittenem Spiel kaum mehrmals in einer Farbrunde zum Zug kommt.

Die Eimer-Komponente wertet die an "wie UNO, doch ganz anders" erinnernde Kartenspielerei auf. Ob die Plastik-Materialschlacht wirklich nötig ist, um auf diesem Wege ein Kartenspiel aufzumotzen, wenn das Kartenspiel alleine nicht ausreichend Alleinstellungsmerkmale besitzt, ist dem Zeitgeist geschuldet. Mehr kommt eben gut an. Ich fand das Spiel gut, nur diese Vergesslichkeit nicht. Ob das die Autoren geahnt haben und mit dem Regelhinweis dagegen wirken wollten? Oder lenken uns bunte Plastik-Eimer-Pyramiden stärker ab, als uns lieb ist und wir können einfach nicht anders? Einfach mal anspielen und das Nachziehen nicht vergessen!

 

6638a081f475be193bd6712fc5bba8c3f4a6.jpeQuango im Eigenverlag: Ich zitiere mal dreist die Webseite des Spiel, weil damit ist eigentlich alles gesagt, was man nicht schon auf dem Bild sieht: "Setzt immer abwechselnd einen Stein Eurer Farbe (weiß bzw. schwarz). Wer zuerst drei zusammenliegende Felder derselben Farbe, oder ein Quadrat aus 4 Steinen oder 5 Steine in einer Reihe gesetzt hat, hat gewonnen."

Funktioniert, bietet einige Zwickmühlen und ist ebenso schnell gespielt, wie man die Regeln verstanden hat. Allerdings hat in unseren vier Partien an zwei Tischen immer der Startspieler gewonnen. Zufall oder doch typisch, weil der nachziehende Spieler automatisch unter Zugzwang gerät und reagieren muss. Die Kunst scheint zu sein, sich aus diesen Zugzwängen zu lösen. Mein Mitspieler am Nachbartisch - hallo Jan - hat es direkt gekauft, also muss es gut sein. Ich fand es ok, herausfordernd und gut spielbar ohne unnötigen Schnickschnack. Eben abstrakt. Wer zudem in Herne ist, sollte mal die angepriesene 4D-Version ausprobieren. Das habe ich mir für die kommenden Tage aufgehoben.

 

5425ac07451253082e30b875442cd6a28ebe.jpeAnimals an Board von Pegasus Spiele: Wir wollen Tiere in unserer Papp-Arche versammeln. Aber ja keine Paare, weil die hauen vor der Punktewertung ab und bringen uns so nichts in Sachen Spielsieg. Also lieber Einzeltiere sammeln, die ihren aufgedruckten Punktwert haben oder eben mindestens ein Drilling, weil dann jedes Tier davon satte fünf Punkte zählt. Das entspricht dem Maximalwert eines Einzeltiers.

Soweit die Aufgabe. Allerdings hat unsere Arche nur Platz für zehn Tiere und wir nur begrenzte Geldmittel. Also müssen wir teilen und zwar reihum die Tischauslage. Immer weiter in kleinere Teile, die wir uns schliesslich leisten können. Denn jeder Teilungsvorgang bringt uns Geldmittel ein, die thematisch hier Futterkörbe sind. Zu lang wollen wir allerdings auch nicht warten, denn dann sind die Teile zu klein geworden und bestehen aus zu wenig Tierplättchen. Zwar können wir uns die jetzt leisten, aber nochmal nachkaufen ist nicht. Blöd, wenn sich die lieben Mitspieler mehr Plättchen leisten können und eventuell vorschnell das Spiel beenden, weil ihre Arche überfüllt ist.

Tolle Ausstattung, flotter Spielablauf, knifflige Aufteilungsentscheidungen. Macht Spaß, da ich meine, dass meine Entscheidungen den Spielverlauf beeinflußen. Hier steht der Teilungsmechanismus im Zentrum und macht weitaus mehr spielerischen Sinn als bei dem überfrachteten Dynasties, wo auch immer wieder geteilt wird. Hier bei Pegasus Spiele wartet aber niemand unbeteiligt, weil man Interesse hat, was da wie geteilt wird. Spiel- und Kaufempfehlung von mir, wer solch flotte Spiele mag, die mit nur einem Mechanismus auskommen.

 

94f99b5815ee024b5008d04cace008ef3d73.jpeBurgen von Burgund Kartenspiel von alea: Das Brettspiel spiele ich gerne. Der Spannungsbogen ist stets gegeben, ob ich meine Pläne mit meinen beiden Würfeln durchziehen kann oder mir die Mitspieler in die Quere kommen. Ein Blick zu deren Würfel genügt, um erkennen zu können, wo es Konkurrenz geben wird, wo man das Rennen um Boni gewinnen kann und wo es sich nicht mehr lohnt, dagegen zu halten. Ein herausragendes Brettspiel.

Da liegt die Latte für das Kartenspiel gleichen Namens enorm hoch. Die Schachtel ist schon mal sehr kompakt, die Auslage auf dem Tisch umso raumgreifender. Leider spielte es sich sehr solitär, eben weil wir unsere Würfelwerte geheim auf der Hand halten, wenig Überblick haben, was die Mitspieler machen können. So spielte jeder für sich eine, um etliche Spielelemente verkürzte, vereinfachte Version des Brettspiels. Die funktioniert, aber steht im Schatten des  Brettspiels. Zwar zeitlich locker in einem Bruchteil der Zeit gespielt, aber dadurch auch verflacht. So gibt es eben keinen Spielplan mehr, wir bauen eben nicht mehr ein Königreich auf. Stattdessen sammeln wir farbgleiche Karten in farbreine Stapel und kassieren für Dreiergruppen entsprechende Siegpunkte.

Nach dieser Kennenlernpartie war mir eines klar: Das Kartenspiel brauche ich nicht, weil bringt mir keinerlei Vorteile. Denn wenn ich keine Zeit für eine Brettspielpartie der Burgen von Burgund habe, spiele ich etwas anderes. Da ist die schnelle Kartenspielversion kein ausreichender Ersatz. Für absolute Fans eventuell empfehlenswert, aber die haben mit den diversen Erweiterungsplänen ausreichend zu tun, oder? Wird sicher seine Käufer finden, ich bin es allerdings nicht.

 

9d83a1c747681e0ed8012d96ea72a6d71645.jpeSoweit die acht Spiele meines ersten SpieleWahnsinn-Freitags 2016. Danke an der Stelle an Cori und Jan für die entspannten Spielrunden. Danke an die geduldigen Erklärbären vor Ort und danke an Thomas vom Veranstalterteam für die Freikarte. Das waren meine ersten fünf Stunden in Herne. Die kommenden zwei Tage können kommen und schon jetzt weiß ich leider, dass ich nicht alle Neuheiten und Prototypen vor Ort werde spielen können. Der SpieleWahnsinn ist eben doch grösser, als die eine Ausstellungsebene vermuten lässt.

Bleibt noch im Nachsatz das halbe Spiel, um die 8 1/2 voll zu machen. Shopping Queen - Das kleine Quiz: Ein Block voller Fragen zu der TV-Sendung im Privatfernsehen. Läuft zu einer Zeit, in der ich nicht Fernsehen schaue und wenn doch, dann bin ich nicht wirklich die Zielgruppe. Das erklärt dann auch, warum ich die Fragen nach der Farbe des Shoppingmobils und der Haarfarbe des Moderators nicht wusste - noch nicht einmal im Ansatz. Eben was für echte Insider.

Ein schneller Blick und ein wenig Geblättere reichte für diese Meinung aus. Für die anderen acht Spiele haben wir uns mehr Zeit genommen. Aber wie immer stets gilt: Lieber selbst anspielen, als andere Meinungen einfach so als die eigene zu übernehmen und damit eventuell ein von mir verkanntes Spiel zu verpassen. Am Samstag und Sonntag habt Ihr für dieses eigene Kennenlernen noch ausreichend Gelegenheit auf dem SpieleWahnsinn 2016 - seid Ihr dabei?

Soweit meine Ersteindrücke,

Ralf "ravn" Rechmann



Kommentare (8)

  • Dicemon
    Also, BuBu Karten kommt an die Brettversion nicht heran meiner Meinung nach. Qango fanden wir beim Prototest auf den Bremer Spieletagen (wir heißt einige Spieler vom Achimer Brettspiele-Club) zur eigenen Überraschung richtig gut. Die Gewinnmöglichkeiten bei abstrakten Spielen sind ja häufig genug eine Möglichkeit, hier aber gegen mehrere anspielen zu müssen ist gerade der Reiz, und der ist wie erwähnt dadurch eben doch hoch.
  • jetzt ist der Guido schon so lange in der Branche ... und verschweigt trotzdem die Autoren der vorgestellten Spiele, die nicht "von" einem Verlag sind, sondern bei dem Verlag erschienen sind. Hinter das "von" gehört nun mal der Autor bzw. die Autorin!
  • Sorry Guido, da habe ich wohl – in der Annahme, alles stammt hier von Dir – wohl den Falschen erwischt. Aber vielleicht nimmt sich Ralf Rechmann meine Kritik auch zu Herzen.
  • ravn
    Mit Guido verwechselt zu werden, reicht mir als Lob. :-) Der Bericht richtet sich vor allem an potentielle Käufer und da ist meiner Meinung nach die Verlagsinfo samt Link schlicht wichtiger als der Autor, um ein Spiel wiederzufinden. Habe aber auch Grafiker und Redakteure verschwiegen. Trifft also alle gleichermaßen. Bei dem "bei" statt "von" stimme ich Dir zu - guter Hinweis.
  • Würdest du bei einer Buchrezension auch den Autor verschweigen? Und warum ist der Autor für Spielekäufer - gerade hier auf einer Szeneseite - nicht wichtig?
  • ravn
    @Christian: Als Inhaber einer Spiele- und Autorenagentur sowie als Mitglied der Spiele-Autoren-Zunft hast Du natürlich einen anderen Blickwinkel als ich. Akzeptiert. Aber ich glaube, Du hast hier einen falschen Anspruch.

    Ich habe diesen arg subjektiven Erlebnisbericht unentgeldlich (einzig unterstützt durch die Freikarte eines guten Bekannten und das hier sowie der Vorbericht war das kleine Dankeschön dafür), ohne jegliche Rezensionexemplare abzustauben, in meiner Freizeit geschrieben und da nehme ich mir die Freiheit, den so zu schreiben, wie ich mag und die Schwerpunkte ebenso zu setzen wie ich mag. :-)

    Wenn ich den als bezahlten Veranstaltungsbericht im professionellen Umfeld fernab des Blogging-Bereichs der TricTrac-Leser geschrieben hätte, wäre mein journalistischer Anspruch und mein Selbstverständnis als Redakteur auf ausgewogene Sachlichkeit und Vollständigkeit ganz sicher ein anderer. Dann hätte ich den Artikel auch lektorieren lassen vor der Veröffentlichung und die Fotos weitaus besser ausgeleuchtet und ebenso länger an Formulierungen gefeilt, anstatt den auf dem Sofa liegend einfach so runterzuschreiben, was mir in den Sinn und in Erinnerung kam. Dann hätte ich mir auch die nötige Extraarbeit gemacht und die Autorennamen in ihrer korrekten Schreibweise rausgesucht, genannt und verlinkt.

    Da die Links alle auf die offiziellen Verlagswebseiten gehen, fand ich persönlich die Nennung der Verlage hier wichtiger (und für mich einfacher) als die Autoren. Wer mag, kann die Autoren dort dann nachlesen. Zusammen mit allen anderen Beteiligten. Aber ja, die Autoren - ob Buch- oder Spieleautoren - sind wichtig, da sind wir dann wieder einer Meinung.
  • @Ralf: Vielleicht mal vorweg - die Inhalte deines Berichts sind ja völlig ok und sehr lebendig geschrieben. Aber muss man deshalb die Urheber dieser Spiele unter den Tisch fallen lassen. Ohne die gäbe es diese Spiele nämlich nicht. Und dass sie wichtig sind, sagst du ja selbst. Nimm es doch einfach als Anregung für die Zukunft. Die Autoren und Leser werden es dir danken.
  • Darum mag ich unsere kleine Community hier so: Konstruktiv und gegenseitig wohlgesonnen. Da sollte sich der Rest vom Internet ein Beispiel dran nehmen.
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